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Kultregatta Alsterglocke

Hinweise für die Teilnehmer der 34. Alsterglocke
Liegeplätze 
Der Westhafen  ist für alle Regattateilnehmer gesperrt !

Freie Liegeplätze im Osthafen können nach Absprache mit unserem Hafenmeister, Herrn Sven Ole Ivens (Telefon:  0176 / 497 192 65), gerne genutzt werden.

Kran

Im Allgemeinen ist kranen von Dienstag bis Freitag nach Vereinbarung möglich.

Bitte vereinbart rechtzeitig einen Krantermin mit unseren Hafenmeister Herrn Sven Ole Ivens (Tel:  0176 / 497 192 65).

Sonderkranzeiten:

Freitag        13.10.2017 bis 19.00 Uhr
Samstag      14.10.2017  von 8.30 Uhr bis zum Beginn der Preisverteilung
Sonntag      15.10.2017  von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr (NUR nach Voranmeldung im Regattabüro)

Sperrung von Kran & Hafenvorfeld

Von Freitag, den 13.10.2017 um 9.00 Uhr bis Sonntag, den 15.10.2017 um 16.00 Uhr ist das Hafenvorfeld und der Kran für Teilnehmer der ALSTERGLOCKE reserviert und für alle Nicht-Regattateilnehmer gesperrt.

Weitere Hinweise und Ausschreibung

 

Bericht 33. Alsterglocke 2016

17.10.2016 – 66 Boote, 500 Segler und unzählige Zuschauer machten die 33. Alsterglocke wieder zu einem Höhepunkt des Jahres. Wo man hinsah, es gab nur fröhliche Gesichter. Diese Form der Regatta findet am Ende jeder Segelsison immer großen Anklang bei allen Beteiligten und hat ihren festen Platz in der Regattaplanung. Eine Langstreckenregatta über 16 Runden, wobei nach jeder Runde die Mannschaft auf jedem Boot ausgewechselt wird – ohne richtig anzulegen, versteht sich! Sogar Segler aus Dänemark und Schweden ließen sich diesen Spaß nicht entgehen.

40 Helfer unter Leitung von Lennart Klemp sorgten an Land und auf dem Wasser für Sicherheit und Ordnung. Wie jedes Jahr machten auch dieses Mal einige Segler Bekanntschaft mit dem nicht mehr ganz so warmen Wasser der Alster, als sie beim Umsteigen entweder vom Boot rutschten oder dasselbe knapp verfehlten. Die an Land wartenden Mannschaftsteile genossen meistens einen Gerstensaft, wodurch sich die Stimmung zum Ende hin immer mehr steigerte. Gewonnen hat dieses Spektakel eine X1 mit Silke Basedow und Johannes Bahnsen am Ruder, sowie den Schotten Luisa Krüger, Maren Hahlbrock, Luisa Grobleben und Chris Winnington (Konstrukteur und Eigner der X1).

Ergebnisse

Einfach ein Foto anklicken und die Bilder vergrößern sich, gleichzeitig startet eine Diashow

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Steuermannsbesprechung – Die Steganlage reicht bei so vielen Seglern kaum aus

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Wettfahrtleiter Lennart Klemp erklärt den Seglern wo es lang geht

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Start der zweiten Startgruppe bei Tonne 4

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Riskanter Sprung, mancher hat es eilig beim Wechsel

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Rekordverdächtiger schneller Crewwechsel, fünf Mann rauf und fünf Mann runter

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So manche hängt am Burgkorb fest

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… oder man sorgt kurzzeitig für einen besseren Trimm am Vorstag

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Oh, Oh, die J24 bekommt Schlagseite …

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… zuviel Schlagseite …

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… das Boot wehrt sich und zwei gehen baden …

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… gerettet aber nass, was aus dem Mann am Heck wird ist jedoch ungewiss

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Manchem gelingt ein kühner Sprung des letzten Augenblicks

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Neue Formen des Bootstrimm werden ausprobiert

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Zwei Helferinnen machen diesem Versuch ein Ende

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Die Sieger der Alsterglocke vLnR: Silke Basedow, Maren Hahlbrock, Johannes Bahnsen, Luisa Krüger, Luisa Grobleben und Eigner und Konstrukteur der X1 Chris Winnington

Mehr Fotos

Wissenswertes und Geschichte

Die Alsterglocke wurde als Fun-Regatta 1984 von Claus Krogmann und Robby Rottmann ins Leben gerufen und freut sich seither über ständig wachsende Beliebtheit. Nicht nur bei Seglern, sondern auch bei den Medien vom Rundfunk über das Fernsehen bis hin zu Zeitungen und dem Internet. Sie ist im ganzen Bundesgebiet bekannt und weit darüber hinaus. Oft kopiert, aber nie erreicht. An teilnehmenden Seglern zählt sie zu den größten regelmäßig stattfindenden Regatten.

Segler sind gemeinhin Leute, die in ihrem Boot sitzen, auf dem Wasser mit dem Wind ihre Bahnen ziehen und gelegentlich per Hand die Stellung ihrer Segel optimieren, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Ab und hin, wenn der „Bach“ nicht sehr ausgedehnt ist, wie die Hamburger Außenalster, heißt es „klar zur Wende“, oder bei einer  Bö von Achtern haut es einem den Baum um die Ohren – dann kommt Bewegung in die Crew.

Bei der Alsterglocke ist weitaus mehr Bewegung als üblich gefordert. Der Hamburger Segel-Club ruft alljährlich gegen Ende der Segelsaison zum fröhlichen Hüpfen auf der Alster. In jedem Jahr nehmen etwa 90 Boote teil mit mehr als 500 Seglern und 250 Gästen aus ganz Norddeutschland. Nein, die sitzen nicht alle gleichzeitig auf den Booten: Alle Schiffe, unterschiedlichster Klassen, bringen jeweils zwei komplette Crews mit. Hat ein Dickschiff (eines mit Kiel und Kuchenbude) normal fünf Segler an Bord, so müssen laut Alsterglocken-Regel zehn anrücken, und nach vorgeschriebenen Segelrunden am Steg – ohne festzumachen und in kaum verminderter Fahrt, gewissermaßen im fliegenden Wechsel – ist die Crew auszutauschen.

Man stelle sich vor: 10 Boote oder mehr preschen gleichzeitig steil auf den Steg zu, man sieht ihn schon in zwei Teile zerbersten, dann – kurz vor der Bande – reißt der jeweilige Steuermann das Ruder herum, stellt das Boot in den Wind, um die Fahrt etwas aufzustoppen, und nun beginnt das Spiel:

Die auf dem Boot befindliche Mannschaft springt unter Gejohle von Bord (beim Dickschiff über den „Seezaun“), einer nach dem anderen hüpft, schliddert, schlingert, plumpst in Richtung Steg, die auf dem Steg stehenden versuchen dasselbe gleichzeitig in die andere Richtung zu unternehmen,  nämlich auf das Boot zu gelangen.

Manch einer landet liegend quer, beißt am Schiff in die gegenüberliegende Bank, wickelt sich in die Tampen (Seile), landet blind im Segel, eingehüllt und ohne Orientierung, rutscht gleich in die Kombüse weiter – und andere, die versuchen sich in Ballettdisziplinen, legen Spagate ungeahnter Spannweite hin, wenn ein Bein partout auf dem Steg bleiben will, das andere aber schon an Bord ist und der Kahn weiterdüst.

Tja, und dann passiert auch, dass man baden gehen kann! Weil es denn so lustig ist, hat der eine oder andere seine Bierflasche mit Strohhalm trinkbereit im Brustbereich seines Anoraks stecken und taucht nun ab mit allem (auch dem gurgelnden Handy) in das kühle Alsternass. Was vorher das Bier war, ist nun der Grog.

Bei fast jeder Alsterglocke gibt es mehrere Segler, die schwimmend dem Boot hinterher hecheln, und bei einfallenden Böen legen sich oft mehrere komplette Mannschaften mitsamt ihrem Schiff in die Alster. Schwimmend ist die Alsterglocke allerdings nicht zu erringen, die will schon ersegelt sein.

Es gibt viele Möglichkeiten ein Boot zu verlassen oder zu entern

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Der einfachste Weg: Ein kühner Sprung

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Der sicherste Weg: Auf allen Vieren

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Die elegante Variante: Der Spreizer

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Wie beim Kunstturnen: Der Spagat

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Auch eine Möglichkeit: Mehr hoch als weit

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Die Bugkorb Variante eins: Die volle Breite des Stegs nutzen und dann klammern

© Pepe Hartmann-8520Bugkorbvariante zwei: einfach durch den Korb klettern

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Der Sprung des letzten Augenblicks

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Eine häufig angewandte Möglichkeit: Irgendwie wird es schon gehen

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Die nasseste Möglichkeit: Der Hänger

Ausschreibung

Ergebnis 2015