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ABSEGELN 16./17. SEPTEMBER 2017

Liebe Freunde des Wassersports,

das Absegeln im Jubiläumsjahr führt uns in die Schlei nach Maasholm. Hier wollen wir uns am 16. / 17. September 2017 um 18.00 Uhr in Maasholm im Lokal am Schleieck zu einem gemeinsamen Essen treffen.

Das Restaurant liegt in geringer fußläufiger Entfernung zum Yachthafen Moderitzki. Eine kleine Auswahl der Speisekarte ist im Internet unter www.schleieck-maasholm.de einsehbar.

Ein Absegeln auf der Elbe kann aufgrund des sehr dicht gepackten Terminkalenders dieses Jahr leider nicht durchgeführt werden.

Zur besseren Planung wird um Anmeldung bis zum 07.September 2017 gebeten unter
fahrtensegeln@hsc-hamburg.org oder 0172 – 900 7242.

Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

FRÜHJAHRSTÖRN 2017

Frühjahrstörn 2017

Elf Boote und 38 Segler beteiligen sich dieses Jahr am Frühjahrstörn von Strande nach Kopenhagen und zurück. Im Jubiläumsjahr des HSC wurde eine besonders attraktive Route ausgewählt.

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Am 19.Mai 2017 trafen sich 38 tatendurstige und hungrige Segler im Restaurant des Kieler Yachtklubs zum gemeinsamen Auftaktessen für den Jubiläumstörn nach Kopenhagen.

Unser Fahrtenobmann Armin Nave führte mit einer kurzen Rede in den Abend ein. Es folgten Berichte über das Ansegeln und eine Würdigung für das besondere Engagement von Heinz-Werner Hof der den kompletten Aufenthalt in Kopenhagen organisiert hat.

Im Anschluss wurde an jeden Teilnehmer ein speziell angefertigter Jubiläumsbecher und für jedes Schiff eine Jubiläumsflagge ausgegeben.

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Es folgte das Setzen der Jubiläumsflagge vor dem Jugendheim des Strander Yachtklubs mit anschließendem leckeren Essen und gemütlichem Beisammensein.

2.Tag, 20. Mai

Der Wetterbericht sagte gute Winde aus West der Stärke 2 bis 3 vorher und so starteten neun Schiffe Richtung Spodsbjerk auf Langeland. Auf der Überfahrt gerieten wir in ein Flautenloch, doch auf dem Rest des Schlages war das Segeln gut möglich. Besonders entlang der Ostküste von Langeland begrüßte und beglückte uns ein steter Wind aus West der Stärke 3.

Am Abend in Spodsbjerg waren dann alle gemeldeten Schiffe eingetroffen, wir sind nun 11 Schiffe mit 38 Seglern. Es war ein tolles Bild als alle Schiffe die Jubiläumsflagge gesetzt hatten.

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Nach einem großen Hallo folgte der erste Grillabend. Bei herrlichem Sonnenschein saßen wir alle zusammen und es ergaben sich tolle Gesprächsrunden.

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Die Zusammenkunft der Steuerleute beriet über den Kurs der nächsten Tage, ging es doch um die Frage OBEN oder UNTEN um Seeland zu fahren.

Die Mehrzahl stimmte für den Kurs durch das Smålandsfahrwasser. Das nächste Etappenziel ist nun Stubbeköping. Bei bester Stimmung sahen wir einem weiteren tollen Segeltag entgegen!

3. Tag, 21. Mai

Nachdem am Vorabend die Besprechung der Schiffsführer festlegte, dass wir gemeinsam durch das Smalandsfahrwasser segeln wollen, trafen wir uns am Abend des 21.05.2017 alle in dem Zielhafen Stubbeköbing wieder.

Ein toller Tag, der den Crews aber einiges abverlangte, vor allem Durchhaltewillen; es war durchgehend schwachwindig und der Strom stand in Teilen gegenan. So gab es auch Crews, die sich für das Dieselsegel entschieden haben und so einen langweiligen und knatterigen Tag durchlebten. Hier sei die Leistung der Zweiercrews und unseres Einhandseglers besonders hervorzuheben.

Aufgrund der dann doch recht langen Segelzeit wurde auf das traditionelle Einlaufbier verzichtet, es war einfach zu spät geworden. Aber insgesamt, da waren sich alle einig, ein wunderbarer Segeltag bei bestem Wetter!

Morgen geht es planmäßig nach Rödvig, dann folgt der Schlag nach Kopenhagen. So wie der Wetterfrosch berichtet, bleiben uns die Winde hold.

4. Tag, 23. Mai

Auch am vierten Tag war uns das Wetter hold, es schien wieder fast den ganzen Tag die Sonne, nur lose Schleierwolken und ein wenig Dunst trübten den Horizont ein wenig. Nachdem alle Schiffe fast gleichzeitig den Hafen von Rödvig verlassen hatten, ging es Kurs Nord nach Kopenhagen.

Bei schwachen Ost bis Südostwinden wurden viele bunte Segel gesetzt und die Schiffe verteilten sich auf der Ostsee. Gegen 17.30 Uhr waren alle Schiffe dann in der Wilders Plads Marina. Hier hatte Heinz Hof für alle Schiffe Liegeplätze organisiert, toll! Lediglich die Sleipnir wollte den Schlag nach Kopenhagen nicht mitmachen und blieb in Klintholm liegen.

Aufgrund der nun schon vier Tage andauernden Seereise zeigt der Vitaminspiegel vieler Segler gefährliche Mangelerscheinungen. Darum, wollen wir versuchen, den Vitaminspiegel durch eine Skorbudkur wieder aufzufüllen. Es verspricht ein toller Abend zu werden.

Für den morgigen Hafentag ist der traditionelle Clubabend in einem noch zu bestimmenden Restaurant geplant. Es waren sich wieder alle einig, wieder ein toller Segeltag bei herrlichem Wetter.

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Die Besatzungen der 10 Schiffe haben erst einmal ausgeschlafen, stand doch der Hafentag an. Nach einem ruhigen Frühstück an Bord mit frischen Brötchen vom dänischen Bäcker ging es auf Erkundungstour in die Innenstadt von Kopenhagen.

Das Wetter spielte wieder mit, zunächst war es etwas bedeckt, aber trocken. In der Nacht hatte es geregnet. Am Nachmittag kam die Sonne raus.

Am späten Vormittag hatte sich das Erkundungsteam auf die Suche nach einem Restaurant für den heutigen Clubabend gemacht, und wurde schnell fündig. Im nahe dem Christianshavn gelegenen Restaurant lalala wurde ein Menü bestellt. Das erste Getränk spendierten die Fahrtensegler.

Im Anschluss trafen sich die Besatzungen noch vor dem Hafenmeisterbüro zu einer geselligen Runde. Für den Donnerstag, den ersten Tag der Rückreise, ist die Brückenöffnung für 09.00 h gebucht. Danach soll es bis Klintholm gehen. Der Wetterbericht verheisst wieder einen angenehmen Segeltag.

6. Tag, 25. Mai

Nach einem tollen Clubabend mit einem allseits gelobten Menü ging es am heutigen Morgen auf die Rückreise.

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Um 09.00 Uhr öffnete die Klappbrücke an der Einfahrt zum Christianshavn und fast alle Schiffe schafften während der kurzen Brückenöffnungszeit die Passage. Lediglich die Cloud musste abdrehen und eine Stunde warten, da die Brücke vor ihrer Nase wieder geschlossen wurde. Alle Schiffe hatten die Jubiläumsflagge gesetzt, ein imposanter Anblick!

Es folgte wiederum ein toller Segeltag bei bestem Segelwetter, halbem Wind mit Stärke 3 bis 5 Bft und Sonnenschein. Da lacht jedes Segelerherz.

Aufgrund der guten Wetterverhältnisse war der Schlag nach Klintholm gut zu schaffen, eine Strecke von ca 55 sm. Es waren sich alle einig, ein herrlicher Segeltag. Gekrönt wurde der Tag durch ein Einlaufbier auf dem Steg.

Die Sanitärausstattung im Hafen von Klintholm ist nach einer Renovierung auf einen tollen Standard gehoben worden. Morgen geht es nach Gedser, von dort nach Heiligenhafen. Dort wird das Abschlussessen stattfinden.

Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.

7. Tag, 26. Mai

Nach dem großen Schlag am gestrigen Tage stand erst einmal ein kleines Ausschlafen an. Das Ablegen war für 09.30 Uhr abgestimmt worden. Es ging nach Gedser, dem vorletzten Hafen, die Entfernung betrug überschaubare 33 sm.

Der Wettergott war uns wieder gewogen, es schien wieder die Sonne und alle Schiffe konnten bis zum Kap vor Gedser einen Anlieger fahren, die Winde waren wieder passabel!

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Morgen wird uns die Rubin aus Heiligenhafen entgegen kommen und in den Hafen geleiten. Für den Abend ist dann ein gemeinsames Abschlussessen geplant.

8. Tag, 27. Mai

Ich mag es schon gar nicht mehr schreiben, aber das Wetter war wieder super, strahlender Sonnenschein und – kein Wind. Also stand auf der Überfahrt von Gedser nach Heiligenhafen Motoren auf dem Programm.

Vor Staberhuk wartete verabredungsgemäß die RUBIN XVI und geleitete uns in den Yachthafen Heiligenhafen, Steuermann Ulli Tischendorf. Er hatte es sich trotz starker Rückenschmerzen nicht nehmen lassen, bei diesem Törnteil dabei zu sein.

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Ulli Tischendorf

Die inzwischen 125 jährige Geschichte des Hamburger Segel-Club ist mit vielen prägenden Vorsitzenden verbunden, aber kaum einer hat die Geschichte des Vereins so geprägt und entscheidend mit beeinflusst wie Hans-Otto Schümann. Er war es auch, der die Anschaffung der RubiX ermöglichte. Ein hochseetaugliches Juniorenboot, dass zahlreiche Erfolge einfahren konnte und nun eine neue Crew als nächste Generation sucht!

Nach dem Anlegen im Yachthafen Heiligenhafen war die Zeit plötzlich knapp, stand doch das gemeinsame Abendessen im Köppen Störtebeker um 18.00 Uhr auf dem Programm. In einer kurzen Rede ließ unser Fahrtenobmann Armin Nave den Törn noch einmal vor dem geisteigen Auge Revue passieren, anschließend begrüßte uns der Skipper der Rubin XVI, Jörgen Heinritz, im Namen des ersten Vorsitzenden Karl Schmütsch, SVH-SSCH, und bot uns das Vereinshaus zur Nutzung an.

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Wie schon in Kopenhagen war auch hier im Köppen Störtebeker das Essen sehr schmackhaft und wurde allseits gelobt. Am Abend folgte noch eine gesellige Runde am Steg.

Am Sonntag, dem 9. Tag des Törns, erfolgte die individuelle Rückreise.

Was bleibt?

Die Erinnerung an eine tolle Woche mit Südseewetter und immer passenden Winden bei stets guter Laune und bester Stimmung. Wer in dieser Zeit Regatta gefahren ist, hat definitiv sehr viel verpasst; ein Fehler, da waren sich alle einig und im Jubiläumsjahr Erstaunen hervorrief.

Es war ein Törn, auf dem viele erstmalige Teilnehmer dabei waren und alle bestätigten, dass sie dabei bleiben wollen. Für die Zukunft wird sich manche neue Mitgliedschaft für den Verein ergeben!

Es ist keiner über Bord gegangen (jedenfalls wurde es nicht berichtet) und es sind keine nennenswerten Schäden entstanden.

Statistik:

Es haben insgesamt 11 Schiffe mit 38 Seglern teilgenommen, zum Teil mit extra gecharterten Yachten! Es wurden ca. 320 sm Kiel – Kopenhagen – Kiel gesegelt.

Ausdrücklich möchte ich mich für die tolle Unterstützung bedanken bei Heinz – Werner Hof, Jörgen Heinritz (Rubin XVI), Peter Hankemeier und allen anderen Heinzelmännern im Hintergrund. Ohne ihre Mithilfe wäre dieser Törn in dieser Form nur schwer möglich gewesen

Für das nächste Jahr haben die Planungen begonnen!

Es grüßt Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

 

ANSEGELN 2017

Am 06. Mai 2017 traf sich die Besatzung der Cloud zur Steuermannbesprechung vor der Tonne 122 mit dem Fahrtenobmann.
Leider war keine weitere Yacht gemeldet und es erschien auch kein anderer Steuermann. So segelte die Cloud allein in Richtung Hafen Hamburg in den Trubel des Hafengeburtstages.

Am Abend trafen sich vor dem Restaurant ‚Finkenwerder Elbblick‘ insgesamt neun Segler und Seglerinnen, darunter die Besatzung der Cloud. Sie hatten im Rüschkanal einen schönen Liegeplatz gefunden und waren den Weg zu Fuß zum Restaurant gekommen.

Im Lokal ‚Finkenwerder Elbblick‘ hatten wir einen kleinen Saal für uns, der einen tollen Ausblick auf das Hauptfahrwasser der Elbe bot. Das Restaurant ist wirklich empfehlenswert!

Gegen 22.00 Uhr klang ein toller Abend mit leider geringer Beteiligung aus.

Das Absegeln wird im Herbst im Clubhaus stattfinden.

Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

 

EINLADUNG ZUM ANSEGELN AM 6. MAI

Steuermannbesprechung 09:30 Uhr vor Lokal Tonne 122 – Gemeinsames Essen 17.00 Uhr ‚Finkenwerder Elbblick‘

Hallo Freunde des Wassersports,

das Ansegeln 2017 findet zeitgleich mit dem Hamburger Hafengeburtstag statt. Aus diesem Grunde stehen leider keine Liegeplätze im City-Sporthafen zur Verfügung.

Aufgrund der Tide (NW Wedel am 06.05.2017 um ca. 08.30 Uhr) entfällt ein Törn elbabwärts. Es besteht aber aufgrund der Tide die gute Möglichkeit, sich unter die vielen Schiffe auf der Elbe zu mischen und so das Flair des Hafengeburtstages zu genießen.

Wir wollen uns dann ab 17.00 Uhr im Restaurant ‚Finkenwerder Elbblick‘ treffen, um dort saisonale Meeresungeheuer gemeinsam zu genießen. Liegeplätze stehen im Rüschkanal an den Stegen der dortigen Segelvereine zur Verfügung. Nach einem kurzen Fußweg entlang der Elbe kann so das Restaurant erreicht werden (neben dem Freibad Finkenwerder), alternativ Buslinie 150.

Auch besteht die Möglichkeit einer Seereise mit der HADAG – Fähre,  Linie 62 bis Finkenwerder.

Um Anmeldung wird gebeten bis 28.04.2017!

Euer Fahrtenobmann
Armin Nave

Mail fahrtensegeln@hsc-hamburg.org – Telefon 0172 – 900 7242

BERICHT VOM FAHRTENSEGLERABEND

Am 01. März 2017 trafen sich die gut gelaunten Eigner von 14 Schiffen im Clubhaus. Gemeinsam tauschten wir uns über den Jubiläumstörn aus. Der Törn geht vom 20. Mai 2017 bis 28. Mai 2017 nach Kopenhagen. Gemäß Meldeliste nehmen Schiffe von 28 bis 45 Fuß teil.

FrühjahrstörnDen genauen Routenverlauf werden wir gemeinsam in Spodsbjerg am 20.Mai 2017 festlegen, da dann eine verlässliche Wettervorhersage vorliegen wird.

Das traditionelle Törnstartessen findet am 19.Mai, 19.00 Uhr, im Jugendhaus des Kieler Yachtclubs statt.

Gern trage ich weitere Schiffe in die Teilnehmerliste ein !!

Es sind noch Kojen frei!!

Für weitere Auskünfte bin ich erreichbar unter der bekannten Mailadresse fahrtensegeln@hsc-hamburg.org oder 0172 – 900 7242..

Das Ansegeln wird zeitgleich mit dem Hafengeburtstag stattfinden.

Siehe hierzu die gesonderte Einladung.

Armin Nave
Fahrtenobmann

FRÜHJAHRSTÖRN 2017 TREFFEN

04.03.2017 – Es werden, nach derzeitigem Stand, 14 Schiffe teilnehmen.

Alle Teilnehmer wünschen eine Jubiläumsflagge, um diese an Vor- oder Achterstag in den Häfen zu hissen.

Bei einer möglichen Nachbestellung wäre es ja vielleicht möglich, eine ‚halbe‘ Flagge zu bestellen, um diese dann in Wedel zu setzen; also nur der obereTeil. Ferner wird von jedem Teilnehmer ein Wimpel (nicht Stander) gewünscht, ferner vereinzelt ein großer Stander für das Vorstag.

Weiterhin wird von allen Teilnehmern eine Jubiläumstasse gewünscht. Ich komme derzeit auf ca. 40 bis 45 Segler.

Ich kann mir vorstellen, dass eine Menge ab 50 Kaffeebechern preislich attraktiv sein kann, vielleicht gehen auch 60, dann mit Reserve oder zusätzliche als Regattapreis.

Die Tasse soll wie folgt aussehen:
– Becher, Inhalt ca. 0,2 l, Porzellan, weiß mit Henkel
– bei Stellung Henkel rechts: auf der Vorderseite das runde 125 Jahre – Signet
– auf der abgewandten Seite Stander oben, darunter als Schriftzug ‚ Frühjahrstörn 2017‘

Weiterhin sind noch mindestens 3 Kojen frei.

FRÜHJAHRSTÖRN 2017

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Fahrtensegler,

unser Jubiläumsjahr 2017 rückt immer näher und die Urlaubsplanungen laufen auf vollen Touren. Die Fahrtensegler  planen in der Himmelsfahrtwoche  vom 20.Mai 2017 bis 28. Mai 2017 einen Törn nach Kopenhagen.

Wer nachrechnet kommt auf 9 Tage. Dieses ist gewollt, um den langen letzten Schlag nach Kopenhagen zu teilen. Es entstehen so Etappen von ca. 45 sm, oder kürzer. In Kopenhagen ist ein Hafentag geplant. Zielhafen soll der Tuborg – Hafen sein.

Die Teilnahme von kleineren Schiffen, die für die offene See geeignet  sind, soll so ermöglicht werden. Der Törn bietet sich auch für jugendliche Vereinsmitglieder an, die mal einen Hochseetörn ausprobieren wollen oder Seemeilen für einen Führerschein benötigen!  Auch ist ein abendliches gemeinsames Zusammensitzen so leichter möglich.

Damen oder Damen – Crews sind ausdrücklich erwünscht!

Für weitere Auskünfte bin ich erreichbar über fahrtensegeln@hsc-hamburg.org  oder

0172 – 900 72 42.

Die Törnbesprechung wird am 01. März 2017, 19.00 Uhr im Vereinshaus stattfinden.  Hier erfolgt auch die finale Kojenvergabe!

Weiterhin treffen wir uns jeden 1. Mittwoch im Vereinshaus.

Es grüßt Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

 

ABSEGELN 2016

Am 17.09.2016 hatte Fahrtenobmann Armin Nave zum

Absegeln der Fahrtensegler auf der Ostsee

nach Marstal geladen.

Nach einem Blick auf den Wetterbericht wurde schnell deutlich, dass nicht sehr viele Schiffe in den Hafen von Marstal kommen und wir wohl mit unserer UNIT (Länge 8,50 m) allein bleiben würden. Der Wetterfrosch hatte 5 – 6 Bft aus NNO vorhergesagt, also genau gegenan.

Nun, und dass ist eine tolle Leistung, lief am 17.09.2016 gegen 15.00 Uhr die Seawalker , Länge 9,00 m, (Eigner Frau Dr. Sandra Saladin und Ehemann Dr. Rainer Scholl) ein. Sie sollte das einzige Boot bleiben.

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Wir ließen uns den Spaß trotzdem nicht verderben und grillten am Abend in unserer kleinen Runde.

Die Saewalker trat die Rückreise nach Kiel am Sonntag, wir am Montag an. Gemeinsam durchquerten wir dann den ersten Teil des NOK in Richtung Winterlager / Elbe.

Am 24.September 2016 trafen sich immerhin 10 Segler in der Tonne 122 im Yachthafen Wedel zum

Absegeln 2016 auf der Elbe.

Der gemütliche Abend begann mit einem Glas Cherry, gestiftet vom Fahrtenobmann. Unser 1. Vorsitzender Harald Baum hatte für jeden Teilnehmer ein Getränk gestiftet.

Anschließend berichtete unser Fahrtenobmann in einer kurzen Rede über die Saison mit ihrem launischen Wetter und den gelungenen Frühjahrstörn. Im Anschluss wurde das schmackhafte und reichliche Essen serviert, gefolgt von einer launigen Plauderstunde. Es war schade, dass nicht mehr Mitglieder den Weg zu den  Veranstaltungen gefunden haben.

FRÜHJAHRSTÖRN: EIN BERICHT

Ein schöner Frühjahrstörn der HSC-Fahrtensegler über Høruphav, Dyvig, Assens, Faaborg und Marstal. Armin Nave berichtet: Am 29.04.2016 hatten sich die Crews von 5 Schiffen mit 18 Seglern zum gemeinsamen Essen im Jugendhaus des Kieler Yachtclub eingefunden. Unser ehemaliger Schatzmeister Sven Herlyn war extra aus Hamburg angereist, da er mit seiner Yacht leider nicht teilnehmen konnte.

Die Anreise der Elbsegler war buchstäblich in’s Wasser gefallen; es regnete dauerhaft. Am Samstagmorgen ging es dann endlich bei schwachem Südwest los in Richtung Høruphav. Unterwegs kam noch die „Marginda“ von der Schlei hinzu. Später folgten noch die „Ildfuglen“ und die „Ette“, so dass insgesamt 8 Schiffe am Frühjahrstörn teilnahmen.

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Das Wetter besserte sich zusehends, die Sonne kam hervor, der Himmel klarte auf. In Horuphav liefen wir bei strahlendem Sonnenschein ein. Die Anlegemanöver wurden vorbildlich gefahren, die Leinenarbeit war perfekt.

Dass ein Boot nicht auf festen Boden verankert ist, stellte unser Fahrtenobmann fest. Beim Übersteigen auf den Steg verlor er das Gleichgewicht und ging baden. Dank getragener Schwimmweste kam er gleich wieder an die Oberfläche und schwamm zum Heck des eigenen Bootes.

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Die Sanitäranlagen in Horuphav wurden letzten Winter aufwendig saniert und präsentieren sich nun in der Luxusklasse.

Am nächsten Tag war die Kleidung wieder trocken und es konnte weiter gehen; es ging in die Dyvig. Vor der Klappbrücke Sonderburg kamen wir zu spät und mussten 45 Minuten warten. Anschließend kreuzten einige Boote den Kanal hinauf bis in die Dyvig. Hier folgte ein ausgedehnter Grillabend bei bester Stimmung und strahlendem Sonnenschein.

Am Montagmorgen liefen wir erst um 11.00 Uhr aus, der Schlag nach Assens war überschaubar. Bei zuvor vom Wetterdienst angesagten 2 Windstärken blieb es nicht, es wurden 3 bis 4. Zumindest die Windrichtung passte wieder, er kam raumachterlich.

Nach dem Anlegen erkundeten einige Crews das von vielen geschmähte Assens mit seinem Industrie- und Werfthafen. Da die Altstadt erst nach dem Umwandern des Werfthafenbeckens erreichbar ist, sind die Entfernungen groß. Zudem ist der Blick auf einen großen Werftbetrieb mit mehreren Schwimmdocks nicht jedermanns Sache. Dass die Stimmung trotzdem gut war, ist auf den Fotos ersichtlich.

Am Dienstag ging es dann weiter nach Faaborg. Der Däne (www.dmi.dk) hatte Nordwest mit 3-4, abnehmend 2 vorhergesagt, also passend.

Wie so häufig, der Däne hatte Recht. Das Wetter begann mit leichtem Regen, ab Mittag wurde es trocken und die Sonne kam hervor. Zeitweise wurden die Yachten von Tümmlern begleitet. Pünktlich zum Einlaufen in den malerischen Stadthafen von Faaborg waren die Segel wieder trocken, die Segelanzüge ebenfalls. Es folgte am Abend ein gemeinsamer Umtrunk an der Räucherei des Fischhändlers vor dem Steg.

Das Fässchen, es war das letzte, wurde gestiftet vom HSC / Fahrtenobmann. Am Mittwoch folgte ein herrlich ruhiger Hafentag vor der wirklich traumhaften Kulisse der Altstadt von Faaborg.

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Eine kleine Gruppe wanderfreudiger Segler machte Faaborg unsicher und suchte ein Restaurant für den gemeinsamen Clubabend aus (wir haben wohl alle Restaurants aufgesucht). Wie so oft im Leben, first idea is best, wurde das ‘Spisehuset‘ ausgewählt. Es liegt nahe dem Hafen, so dass jeder Skipper seine Mastspitze noch sehen konnte.

Nach einem tollen gemeinsamen Essen im Restaurant Spisehuset fanden sich die Segler wieder vor der Räucherei ein. Es folgte die traditionelle Skorbutprophylaxe. „Be Happy“ hatte Orangen und die obligatorische Profipresse mitgebracht, der fehlende Katalysator war tagsüber in Faaborg organisiert worden. Im Ergebnis ein gelungener Hafentag bei bestem Ausflugswetter, da waren sich alle einig. Am Abend trafen sich einige Oldtimerfans im Hafen und präsentierten ihre Schätzchen…

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Am Donnerstag ging es dann, wie geplant, weiter in Richtung Marstal. Das Wetter war wieder super. Der Däne hatte schwach umlaufenden Wind vorhergesagt. Nachdem die Schiffe um 09.00 Uhr ausgelaufen waren, verteilten sie sich in der dänischen Südsee. Fast jede Crew hatte einen anderen Kurs abgesteckt. Nach einem tollen Segeltag mit vielen Schwachwindphasen trafen sich die Crews am Abend erneut zur gemeinsamen Skorbutprophylaxe beim Kanuclub von Marstal.

Am nächsten Tag ging es dann nach Kiel / Strande zurück. Der Däne (www.DMI.dk) hatte wieder passenden Wind aus Ost mit 3-4 Bft, später zunehmend 5 Bfr vorhergesagt, also keine unlösbare Aufgabe. Es wurde eine schnelle Reise!

Der Frühjahrstörn klang mit einem gemeinsamen Essen im Jugendhaus des Kieler Yachtclubs aus.

Was bleibt? Die Erinnerung an eine tolle Woche mit anfänglichem Regen und später sehr sonnigen Wetter. Es wurde unter den Crewmitgliedern viele Informationen ausgetauscht und manch weiterer Törn besprochen. In fast jedem Hafen saßen wir abends bei bester Stimmung zusammen und haben das eine oder andere Fässchen geleert, gegrillt, geklönt oder uns der vitaminreichen Gesunderhaltung hingegeben.

Bedingt durch die schwachen und teils umlaufenden Winde konnten die Crews zum Saisonbeginn das Rigg ausgiebig testen sowie Taktik- und Trimmkenntnisse wieder auffrischen.

Es bedarf keiner weiteren Erwähnung, dass es allen sehr viel Spaß gemacht hat!!

Aus eigener Erfahrung möchte ich allen Wassersportlern dringend anraten, eine Schwimmweste auch bei guten Wetterbedingungen zu tragen und hierbei auf den Vortrag *Medizin auf See* im Clubhaus verweisen. Die meisten Crews sind nur zu zweit unterwegs und ein Mensch im Wasser ohne Schwimmweste ist praktisch unauffindbar ….

Statistik: ab / bis Strande wurden ca. 180 sm gesegelt.

Mast und Schotbruch und eine tolle Saison…

Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

FAHRTENSEGLERTREFFEN AM 1. JUNI UM 19:30 UHR

27.05.2016 – Fahrtenseglertreffen mit Fotoshow vom diesjährigen Frühjahrstörn. Bitte auch eigene Fotos auf einem USB-Stick mitbringen.

 

ANSEGELN 2016 EIN VOLLER ERFOLG

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17.04.2016 – Am Sonnabend, den 16.04. um 19.00 Uhr fanden sich 30 Segler und Seglerinnen im fast festlich hergerichteten Clubraum zum „trockenen“ Ansegeln (ohne Schiff) ein. In einer kurzen Eröffnungsrede begrüßte unser Fahrtenobmann Armin Nave die Anwesenden und stellte das Programm kurz vor.

Im Anschluss wurde in gewohnt professioneller Weise das gemeinsame Essen vom Team unseres Ökonomen Kai Steinhagen serviert. Es gab als Hauptgericht Hamburger Pannfisch, ersatzweise Ochsenschwanz oder Hühnerfrikassee. Die Gerichte wurden als sehr schmackhaft bewertet, der Koch mit viel Lob bedacht!
Es folgten viele Gespräche über geplante gemeinsame Reisen und Ausflüge. Auch wurde von den älteren Mitgliedern viel von eigenen Reisen berichtet, gespickt mit mancher Anekdote.

Von allen Anwesenden wurde die Idee, das Ansegeln aufgrund des frühen Datums im Clubraum durchzuführen, sehr begrüßt. Hervorgehoben wurde die gut erreichbare zentrale Lage unseres Vereinshauses und der fantastische Blick über Hamburgs Wahrzeichen.

Wir werden es wohl wieder so tun …

Es grüßt Euer Fahrtenobmann
Armin Nave

 

PLANUNG FRÜHJAHRSTÖRN 2016

Hallo Freunde des Wassersports,

heute übersende ich die Törnplanungen für den Frühjahrstörn 2016 (30.04. bis 06.05.2016) zur Information.

Besprechen wollen wir uns am 02.03.2016 um 19.30 Uhr im Clubhaus, um gemeinsam einen Vorschlag auszuwählen.

Besonders angesprochen werden Eigner kleinerer Yachten, die für die dargestellten Törns geeignet sind!

Ausdrücklich sind Damen und Damencrews herzlich willkommen!

Gemeinsamer Start und Ziel ist Strande.

Noch eine Bitte an die Eigner:

Bitte bringt die Schiffsdaten (Funkrufzeichen und MMSI – Nummer) für die Schiffsliste für hoffentlich nicht eintretende Eventualitäten mit.

Tide für Elbsegler:

Hamburg St. Pauli Donnerstag 28.04. HW 09.34 h
Freitag         29.04. HW 09.34 h
Brunsbüttel Sonntag       08.05. NW 11.02 h

Erfahrungsgemäß gibt es an diesem Abend auch eine Crewbörse!

Vorschläge für den Frühjahrstörn (vergrößern sich beim Anklicken):

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Es grüßt Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

 

EINLADUNG ZUM ANSEGELN 2016

Hallo Freunde des Wassersports,

das neue Jahr ist noch jung und die lange Liste der Arbeiten am Boot wird hoffentlich kürzer. Die neue Segelsaison naht mit riesen Schritten …

Da der Frühjahrstörn bereits Ende April beginnt, lade ich zum trockenen

Ansegeln 2016 am 16.04.2016, 19.00 Uhr zum gemeinsamen Essen im Clubraum unseres Clubhauses.

Hierbei sind vielleicht auch noch Crewtreffen und Absprachen für geplante Regatten, (gemeinsame) Reisen und den Frühjahrstörn möglich.

Eine kleine Karte wird zeitgerecht nachgereicht.

Tide:       entfällt

Anmeldung unter   fahrtensegeln@hsc-hamburg.org  oder   0172 900 7242
Anmeldeschluss:  10.04.2016.

Es grüßt Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

PUNSCHABEND EIN VOLLER ERFOLG

Am 16. Dezember 2015 hatten die Fahrtensegler zum traditionellen Punschabend geladen.

Nachdem sich der Clubraum bis auf den letzten Platz gefüllt hatte, begrüßte Armin Nave als neu bestätigter Fahrtenobmann die Anwesenden und Gäste.

Anschließend klärte er über Herkunft und Herstellung von Punsch auf.

Ergänzend sei hier nur angemerkt, dass der Punsch in die Gattung der gepanschten Getränke gehört, was vielleicht manch engen Türrahmen am nächsten Morgen erklären mag.

Hieran schloss sich die Vorstellung der neuen Vereinsmitglieder an.

Hartwig Sulkiewicz und Jürgen Grandt begrüßten nicht weniger als 41 Neumitglieder und überreichten die Vereinsnadeln.

In sich anschließenden lockeren Gesprächsrunden wurde viel über die Segelei geklönt, auch ernste Fachgespräche waren darunter.

Einige besprachen auch schon ihre gemeinsamen Törns für das nächste Jahr.

Ein großer Dank gilt unserem Ökonomen, der in gewohnt professioneller Weise mit seinem Team den Punschabend begleitete.

… und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !!

Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

ABSEGELN 2015

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28.09.2015 – Am 26.09.2015 trafen sich bestens gelaunte  Steuerleute von vier Yachten im Hafen vor der
Tonne 122 im Yachthafen Wedel.

Die Strecke war bekannt, es ging in Richtung City – Sporthafen am Baumwall. Das Wetter war einfach toll, strahlender Sonnenschein, um die 20 Grad und …
… kaum Wind.

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Es stellte sich schnell heraus, die Tide war schneller. Also ging es unter Motor und kleiner Fahrt die Elbe hinauf bis zum City – Sporthafen.
Es folgte ein kleiner Schlenker vor die Hafencity …
… und schon waren wir mitten in der Oldtimer – Parade.

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Wer nicht dabei war hat wirklich etwas verpasst, da waren sich alle einig. So nah würden wir den schwimmenden Denkmälern so schnell nicht wieder kommen.
Gegen 14.30 Uhr machten wir gemeinsam am Stegkopf vor dem Hafenmeisterbüro fest.  Dank der Vorbereitung lagen wir übrigens alle zusammen. Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an die Hafenmeister. Eine Visitenkarte für Hamburg!!
Nach einer ausgedehnten  Pause kam das  lang ersehnte Anlegerbier an Bord der Unit zum Vorschein, gestiftet von der nicht teilnehmenden Bayard. Am Abend folgte eine gemütliche kleine  Runde im Lokal  „Das Kontor “.
Das Lokal fein und klein, die Speisen schmackhaft und reichlich, das Servicepersonal aufmerksam und zurückhaltend. Allein das Lokal „Das Kontor“ war die Reise wert. Es ist wirklich zu empfehlen, eine Reservierung aber unbedingt erforderlich.

Zum Schluss waren sich alle einig: Ein gelungenes Wochenende bei herrlichem Wetter und super Stimmung…
Bis zum Ansegeln 2016, dann vielleicht mit noch mehr Teilnehmern

Es grüßt

Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

PS: Auf der Rückreise gab es sogar eine kleine Regatta (Eine Yacht segelt allein, zwei sind eine Regatta)

Fotos: Armin Nave

 

DIE ERSTE SAISON IN STICKENHÖRN

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 27.08.2015 – Viele Segler kennen den Yachthafen Stickenhörn nur als Übernachtungsplatz für die Kanalpassage, doch hat er einiges mehr zu bieten! Ein Erfahrungsbericht nach der ersten Saison in Stickenhörn.
Der HSC möchte gern für die Fahrtensegler einen Stützpunkt an der Ostsee schaffen, um auch dort einen ähnlichen Service wie in Wedel aufzubauen. Die Wahl fiel auf den Kieler Hafen Stickenhörn am Westufer der Kieler Förde, gleich hinter der Ausfahrt des Nord-Ostsee-Kanals. Zur Zeit liegen hier 5 Schiffe unter dem HSC-Stander, u.a. die „RubiX“. Für mich war es die erste Saison dort und ich muss sagen: ein toller Hafen. Ich kann jedem, der einen Liegeplatz an der Ostsee sucht, nur empfehlen, sein Schiff dort hin zu legen und die Gruppe der HSCer zu verstärken!

Wer den Yachthafen von Land aus sucht, fährt vermutlich zunächst daran vorbei, ist die Einfahrt zwischen den Hallen des englischen Yachtclubs und der Werft Rathje doch ziemlich schwer zu finden.

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Der Yachthafen hat, obwohl unscheinbar, logistisch einiges zu bieten:

Eine Bushaltestelle unmittelbar vor dem Hafen (in ca. 30 Minuten vom Kieler Hauptbahnhof erreichbar, Schilksee und Strande in 15 bis 20 Minuten), danach noch 2 Minuten zu Fuß. Einen Motorenservice für fast alle Fabrikate bietet die Firma MWA (Friedrichsort), die Yachtwerft Rathje steht mit Helgen und Kran zur Verfügung; Winterlager ist hier möglich. In Friedrichsort und Pries stehen diverse Versorgungsmöglichkeiten in der Nähe zur Verfügung (Rewe, Sky, Lidl, Aldi, Famila, Bäckereien, Tankstelle an der B 503 und in Holtenau …). Beim Hafenmeister stehen Leihfahrräder bereit, welche für eine Spende von 1 € (für die DGzRS) zum Brötchenholen ausgeliehen werden können. Die Sanitäreinrichtungen unterhalb vom Hafenmeisterbüro sind frisch renoviert und in erstklassigem Zustand und W-Lan steht im gesamten Hafen mit guter Abdeckung kostenfrei zur Verfügung.

Das Segelrevier Kieler Förde bedarf keiner weiteren Erläuterung, darum hier nur wenige Anmerkungen:

Beim Einlaufen in die Kieler Außenförde von See kann witterungsbedingt eine ziemliche Welle stehen. Dieses Phänomen ist nach Passieren der Friedrichsorter Enge, der Grenze zur Innenförde, kaum mehr vorhanden. Selbst bei kräftiger Brise ist ein Segelausflug in der Innenförde meistens noch möglich. Zum Bergen der Segel bei viel Wind bietet es sich an, vor die vor wenigen Jahren erbauten Hochhäuser neben der Schleuse Holtenau zu fahren; sie bieten fantastischen Windschutz. Die Einfahrt zum Yachthafen ist Tag und Nacht problemlos. Die Liegeplätze sind zur Förde hin durch eine hohe Betonmauer geschützt und durch die Hanglage von Friedrichsort sehr windgeschützt. Schwell ist im gesamten Hafen nur selten vorhanden und meistens selbsterzeugt. Im gesamten Yachthafen gibt es keinen öffentlichen Weg!

Am 11. November wollen wir uns mit allen Stickenhörn-Liegern im HSC zu einem Erfahrungsaustausch treffen und Liegeplatzinteressenten Rede und Antwort stehen. Unsere Stickenhörn Informationen sind jetzt auch wieder im Internet auf der HSC-Seite im Bereich Fahrtensegeln verfügbar. Die offiziellen Seite der Sporthafen Kiel GmbH als Hafenbetreiber findet Ihr unter www.sporthafen-kiel.de. Wichtig ist für alle, die ihr Schiff nach Stickenhörn legen wollen, dass der Liegeplatzantrag jedes Jahr neu (!) bis zum 31.01. bei der Sporthafen Kiel GmbH eingegangen sein muss.

Für Rückfragen stehen die Stickenhörner an jedem Clubabend im HSC gern zur Verfügung. Wenn Euch der Törn in die Kieler Innenförde führt, schaut doch auf Eurem Weg in die Ostsee mal vorbei; wir Stickenhörner würden uns sehr freuen!

Es grüßt Euer Fahrtenobmann

Armin Nave

 

ABSEGELN DER FAHRTENSEGLER

28.07.2015 – Einladung zum diesjährigen Absegeln am 26.September 2015 im Yachthafen Wedel.

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Die Steuermannbesprechnung ist um 10.30 h vor der Tonne 122, anschließend gemeinsame Abfahrt vor dem Hafen in Richtung St. Pauli / City-Sportboothafen um 11.15 h.

Ab 19.00 Uhr gemeinsames Beisammensein bei guten Getränken und ebenso guten Speisen im Restaurant “Das Kontor“. Anmeldeschluss 15.09.2015.

Am nächsten Tag, nach einer hoffentlich erholsamen Nacht in der Wiege der Hamburger Seefahrtgeschichte, erfolgt die Rückfahrt zum Herbsttörn oder in die Winterlager.

Tiede:
26.09.2015       NW Wedel         10.02 Uhr
27.09.2015       HW St.Pauli       16.40 Uhr

Anmeldung : fahrtensegeln@hamburger-segel-club.org oder 0172 – 900 72 42
bis 15.09.2015

Euer Obmann Fahrtensegeln

Armin Nave

FRÜHJAHRSTÖRN 2015

22.05.2015 – Der diesjährige Frühjahrstörn unserer Fahrtensegler führte von Kiel über Langeland, Falster, Warnemünde, Grömitz und Heiligenhafen. 

© Pepe Hartmann

Am Freitag, den 08.Mai 2015, trafen sich die Besatzungen von drei Schiffen im Jugendhaus des Kieler Yacht Clubs zum gemeinsamen Essen. Nach Auswertung der Wetterberichte ging es Samstagmorgen um 11.00 Uhr los nach Spodsbjerg / Langeland. Die letzten Böen aus West waren nun durchgezogen.

Es folgte am nächsten Tag ein heißer Ritt mit achterlichen Wind (6Bft, in Böen mehr) in Richtung Stubbeköping / Fahlster. Aufgrund der erreichten hohen Geschwindigkeiten wurde der Zielhafen von Stubbeköping auf Haesness verlegt und die Folgeetappe so um ca. 8 sm verkürzt.

Am Montag folgte eine sich in die Endlosigkeit ziehende Kreuz von Haesness nach Warnemünde. Da das Verkehrstrennungsgebiet der Kadettrinne nicht gequert werden darf, wurde es westlich umfahren.

IMG_2298In Warnemünde organisierte das erste Schiff, die Be Happy, tolle Liegeplätze im alten Strom für alle HSC-Schiffe. Hier darf nur in Zweierpäckchen gelegen werden. Wie in jedem Hafen machte das erste Schiff durch das Setzen des Club-Stander gut sichtbar auf sich aufmerksam.

Nach eingehender Auswertung der Wetterberichte (u.a. www.DMI.dk) wurde der für den Dienstag geplante Hafentag auf Grömitz verschoben. Es waren für Mittwoch starke Winde aus West vorhergesagt. Es ging also schon Dienstag weiter in Richtung Grömitz. Die in Warnemünde zu uns gestoßene Sleipnir (Heimathafen ist Neustadt) u.a. mit Peter Ferber an Bord, entschied sich zum Verbleib in Warnemünde und segelte auf eigenem Kurs weiter.

Der Schlag von Warnemünde nach Grömitz verlief dann entsprechend der Wetterprognose passabel. Lediglich die heftigen Böen am Abend vor dem Hafen von Grömitz hätte sich der eine oder andere gern erspart. Unterwegs wurden die Schiffe in kräftigen Schauern vom Salz gereinigt.

In Grömitz waren wir über die erfolgten Modernisierungen im Hafenbereich erstaunt. Es stehen nun ausreichende und in guten Standard erstellte Sanitäreinrichtungen zur Verfügung. Auch der vorgefundene Grillplatz und die Hafenanlagen insgesamt konnten überzeugen. Er wurde spontan von vielen Besatzungen genutzt. Die niedrigen Temperaturen trieben die Besatzungen aber schnell wieder unter eine Kuchenbude, wo in fröhlicher Runde noch ein Fässchen gelenzt wurde.

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Der von allen ersehnte Hafentag wurde von einigen zu ausgedehnten Erkundungen an Land, u.a. entlang der ansehnlichen Promenade, genutzt. Der Clubabend folgte in einem Fischrestaurant in Hafennähe. Es wurde von allen Beteiligten als empfehlenswert eingestuft.

Am Donnerstag dann der Schlag nach Heiligenhafen. Er verlief wieder im Schnellgang, da die Winde aus West mit passenden 4 Bft wehten und hohe Tempi zuließen. Lediglich durch den Fehmarn-Sund mussten wir Motoren, da der Strom mit 2 kn und der Wind aus West gegenan standen.

IMG_2394Gemeinsam fanden wir tolle Liegeplätze im feinen Yachtclub Heiligenhafen unmittelbar vor dem Stadthafen. Hier fand die traditionelle abendliche Scorbutkur statt. Für Nichtkenner zur Erklärung: Man nehme frisch gepressten Orangensaft als Vitamin-C-Bombe (die Orangen waren von Be Happy, die erforderliche Profipresse von Bayard mitgebracht worden) und mixe ihn mit brauchbaren Zutaten. Es empfiehlt sich Hochprozentiges, um die medizinische Wirkung der Orangen zu unterstützen. Hier wurde von der Besatzung der Fjorgyn Gin und, 73%iger Rum aus Jamaika (KEIN Verschnitt) beigesteuert.

Zur Überraschung gesellten sich die Neumitglieder im HSC Martina Boehnke und Jürgen Rosemann zu uns. Sie rüsten derzeit ihr Schiff Bora Bora für eine lange Norwegenreise in Heiligenhafen aus.

Beim letzten Schlag von Heiligenhafen nach Strande drehte der Wind von WNW auf N, sodass wir mit unserer Unit eine schöne Bogenlampe durch das Schießgebiet vor Todendorf fahren konnten. Die Bundeswehr hatte ebenfalls einen Brückentag genommen, es wurde nicht geschossen. Da der Wind immer mehr bis zur Flaute abnahm, musste auf den letzten Meilen das Dieselsegel gesetzt werden.

Am Abend trafen wir uns dann alle zum Ausklang einer wunderschönen Woche, zum Teil mit Damen, wieder im Jugendclubhaus des Kieler Yacht Clubs zum gemeinsamen Abschlussessen.

Der Frühjahrstörn soll Fahrtensegler animieren, gemeinsam und mit gegenseitiger Unterstützung und zum Teil auch Anleitung sich selbst, das eigene Schiff und Crewmitglieder in die Nähe der Leistungsgrenze zu bringen.

IMG_2377So geschehen bei mir. Ich hatte als Eignernovize (Maxi Fenix) einen gehörigen Respekt vor dem Schlag bei kräftigem achterlichen Wind von Spodsbjerg nach Haesness und dem langen Folgeschlag nach Warnemünde. Wir waren zu zweit unterwegs.

Gemeinsam wurde unter den Steuerleuten festgelegt, dass Gedser als Nothafen bei einem Problem auf einer Yacht von allen Schiffen angelaufen werden würde.

Zum zweiten kam die Besatzung der Fjorgyn auf ihrem Nachfolgerschlag (geplant war Stickenhörn – Warnemünde) an ihre Grenze, da ein Besatzungsmitglied (auch hier war man zu zweit unterwegs) seekrank wurde. Gemäß den Regeln der guten Seemannschaft lief der Schiffsführer von der Nordwestspitze Fehmarns nach Heiligenhafen ab. Hier kam die Besatzung wieder auf die Beine.

Zum Schluss noch eine Posse. Am Donnerstagmorgen meldete sich der Vorsitzende eines Segelclubs und teilte mit, dass sein Verein auf einem Ansegeltörn sei, mit 19 Schiffen. Wir waren nur mit kläglichen 5 Schiffen unterwegs, von den nur drei den gesamten Törn absegelten. Fjorgyn sei entschuldigt, es wurde ein 90. Geburtstag gefeiert.

Eine Steigerung auf vielleicht 10 Schiffe oder sogar mehr sollte für das nächste Jahr doch sicherlich möglich sein. Wie aufgezeigt, es geht auch gut mit kleineren Schiffen.

Zum Abschluss die teilnehmenden Schiffe:
Bayard                       Hallberg Rassy 36
Be Happy                  X – Yachts 382
Fjorgyn                       Luffe 37
Sleipnir                      Grinde
Unit                             Maxi Fenix
Wir hoffen auf die Himmelfahrtwoche Anfang Mai 2016, die Vorbesprechung wird im März 2016 sein.

Es grüßt Euer Fahrtenobmann
Armin Nave
Fotos: Jürgen Grandt