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ZUM ABSCHLUSS STURM

05.10.2017 – Gute Gastgeber legen Wert auf Abwechslung – und die ist ihm wahrlich gelungen. Beim ersten J/22-Müggelsee-Cup bot das ihm namensgebende Berliner Revier einfach alles: sonnig-sommerliche Leichtwindbedingungen als Einstieg, komplette Flaute an Tag zwei und stürmische Böen zum Abschluss.

Die J/22-Regatta wurde am letzten Wochenende im Rahmen des Internationalen Nebelpokals 2017 ausgerichtet und der HSC war mit sieben Teilnehmern zahlenmäßig stärkster Konkurrent.

Dagmar Hilcken (siehe Titelfoto links) startete mit Nadine Kohlpoth, Miriam Kunkel und Crew-Unterstützer Klaas Flintrop auf ihrer „Jeany J-Little“ und segelte auf Gesamtwertungsplatz 8. Die Manöver liefen trotz neuer Crew-Mitglieder reibungslos, jedoch konnte das Team wegen einer leichten Verletzung sowie einem Schaden am Boot schlussendlich nur fünf der insgesamt acht Wettfahrten bestreiten.

Neu eingestiegen in die Bootsklasse und erstmalig gemeinsam auf der Regattabahn waren Lisa-Maria Meyer, Anja Schanz und Kim Neumann auf „Jette“ unterwegs. Am letzten Wettfahrttag verstärkte Revierkenner Frank Sturm vom Cöpenicker Segler-Verein das Team und ging mit ihnen auf Platz 6 der Wertung vor Anker.

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Kante, Trimm und Blick zur Tonne: Aufgabenteilung an Bord von Lisa-Maria Meyer

Philippe Graf, an Bord der „Little J“ von Thomas Wiese, segelte bei jeder Wettfahrt konstant im vorderen Feld der insgesamt neun teilnehmenden Boote mit und sicherte sich somit souverän den dritten Platz.

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Tonne umrundet: Philippe Graf (rechts) gibt Tuch für den Spinnaker-Kurs.

Nachdem am Bilderbuch-Samstag mit drei Rennen bei 8 bis 12 kn Wind Traumbedingungen herrschten, bescherte eine konstante Flaute am Sonntag den Teilnehmern eine ganztägige Pause.

Die J/22-Klassenvereinigung lud deswegen die Crews spontan zu einem Bootsausflug auf die Spree ein. Der wieder erwachte Wind sorgte dann am Montag mit gut 15 kn und in Böen bis Mitte 20 kn für ein zügiges Aufholen des Pensums auf dem 7,4 Quadratkilometer großen Müggelsee.

Bei zunehmendem Dauerregen wurden fünf Rennen durchgeführt, wobei der letzte Durchgang aufgrund des ebenfalls weiter zunehmenden Windes nur noch von „Little J“ (mit HSCler Philippe Graf), Clubboot „Jette“ sowie zwei weiteren Crews bestritten wurde.

Für die HSC-Mannschaft war es eine gute Gelegenheit, in dieser Saison noch einmal gemeinsam an den Start zu gehen und sich mit anderen renommierten J/22-Crews zu messen. Das „Jette“-Team nutzte die Regatta dabei als ideales Trainingswochenende, um Boot und Handling weiter kennenzulernen.

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Hielten in Berlin die HSC-Flagge hoch: (von links nach rechts) Nadine Kohlpoth, Miriam Kunkel, Kim Neumann, Anja Schanz, Lisa-Maria Meyer, Philippe Graf und Dagmar Hilcken. (Foto: Dagmar Hilcken)

Ein Dank geht an die „Crew“ an der Alster: dem HSC-Vorstand, der es erst ermöglichte, dass „Jette“ und Team doch noch kurzfristig mit einem Ersatzwagen in Richtung Berlin starten konnten, sowie Sven-Ole Ivens und Andreas Beermann für ihre Unterstützung bei den Vorbereitungen.

Eine erfolgreiche Regatta für die HSC-Crews und darüber hinaus auch ein rundum gelungenes Wochenende für die gesamte HSC-Mannschaft.

Ergebnisse HSC:
3. Platz   GER 1447 „Litte J“ – (Thomas Wiese, Marc Reinhardt,) Philippe Graf
6. Platz   GER 1541 „Jette“ – Lisa-Maria Meyer, Anja Schanz, Kim Neumann
8. Platz   GER 1445 „Jeany J-Little“ – Dagmar Hilcken, Nadine Kohlpoth, Miriam Kunkel

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Text: Kim Neumann, Fotos: Lutz Hegenbarth