„FORZA“ AUF DER ALSTER

01.04.2019 – Am 30. März 2019 tat sich etwas Besonderes an der Alster: Zum ersten Mal wehte der „Jolly Roger“, das Symbol des FC St. Pauli, hoch über dem Gewässer. Bei schönstem Wetter wurde ein nagelneues Boot für den inklusiven Team-Segelsport von einem Segler mit Handicap aus der St. Pauli-Segelabteilung auf den Namen „Forza“ getauft.

Dank der Förderung durch die AFM verfügt die Pauli-Segelabteilung ab jetzt über dieses inklusionsfähige Boot, so dass nunmehr ein „Breitensportprogramm für alle“ direkt in Hamburg angeboten wird. Es ist mit einem „Sustainability Kit“ ausgestattet und kann mit zwei Sitzen versehen werden, so dass Menschen unabhängig von ihrem individuellen Handicap den Segelsport im Team erfahren können.

Sämtliche Manövrier- und Segelfunktionen (Rudersteuerung, Bedienung der Segel durch Schoten und Strecker) sind durch Umlenkung von Leinen direkt von den Sitzen aus bedienbar, so dass auch sitzinstabile Menschen mit Querschnitt das kentersichere Kielboot selbstständig steuern können.

Die rund 100 anwesenden Gäste erlebten einen tollen Nachmittag und wurden unter anderem von St. Pauli-Vereinspräsident Oke Göttlich und dem Hamburger Sport-Staatsrat Christoph Holstein sowie Vertretern der AFM und der St. Pauli-Segelabteilung begrüßt. HSC-Breitensport-Vorstand Andreas Ott wünschte dem Boot für „immer eine Handbreit Astra unterm Kiel“.

Danach begab sich Segler Dirk Thalheim auf den Steg und taufte aus dem Rollstuhl mit den Worten „mit diesem Schiff sollen auch die Grenzen im Geiste und eigene Limits überwunden werden“ die Kieljolle unter großem Jubel auf den Namen „Forza“.

Das Boot hat jetzt in unserem HSC im Rahmen einer Kooperation seinen Heimathafen gefunden und kann auch von HSC Mitgliedern nach Absprache im Rahmen von St.Pauli Segeln Veranstaltungen genutzt werden.

Text: Jordan/FCSP, Fotos: Pepe Hartmann