GERMAN & DUTCH OPEN DER 5.5MR

03.06.2017 – Am Wochenende 19.-21. Mai waren 20 Boote aus 7 Nationen für die „German & Dutch Open“ der 5.5er gemeldet. Vom Deutschen Touring Yacht Club (DTYC) in Tutzing ausgerichtet, ging es um Medaillen und mehrere Wanderpreise. Terminlich extra früher im Jahr als sonst üblich gelegt, fanden die Segler der Klasse vielfältige Windbedingungen auf dem Starnberger See vor, von Starkwind zwischen 20 und 30 Knoten, über einen Flautentag, bis zu einem mit mittleren Winden ausgestatteten Sonntag.

Insgesamt wurden 5 Läufe gesegelt. Ganz vorne auf den Medaillenplätzen landete BAH 21, gefolgt von SUI 228 und NED 26. Bestes Deutsches Boot wurde GER 79, bestes Evolution Boot GER 89 „Boomerang“ von Falk Einecke mit Gerd Kruse (HSC) an Bord und bestes Classic Boot GER 33 „Blueprint“ von Lutz von Meyerinck (HSC). Die weiteste Anreise nahm SWE 66 aus Stockholm auf sich – denn, BAH 21 liegt ganzjährig in der Schweiz.

Blueprint

Die Blueprint von Lutz von Meyerinck auf dem Starnberger See

Das Olympiaboot von 1964, 5.5 GER 12 „Subbenboana“ (Luders 1964), mit Biwi Reich an der Pinne, maß sich mit 5.5 GER 66 „Meltemi“ (Bjarne Aas 1963) von Thies Först, aus Kiel.

Von den zahlreichen Wanderpreisen ging der „Long-Keel Cup“ an GER 66, die „Feng Shui Trophy“ an SUI 228, der „Pungin Preis“ an SUI 223, der „Seemeilenpreis“ an GER 12 und der „Concourse d’Elegance“ an GER 65.

Begleitet wurde das Ganze von einem reichhaltigen kulinarischen Abendprogramm, präsentiert von der gut aufgelegten Crew der Club-Gastronomie. Die Organisation und die Durchführung der Wettfahrten lag in den bewährten Händen von Andal Listl, unterstützt durch viele ehrenamtliche Helfer des DTYC.

Bericht: Kaspar Stubenrauch

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