JUNIORENLIGA-EVENT IN KIEL

24.09.2019 – Dieses Wochenende ging es für uns als HSC-Junioren J70-Team nach Kiel zum Act 3 der Junioren-Segelliga. Mitgesegelt sind wir schon im Möhnesee-Trainingslager in der Besetzung Philine, Anica, Florian D. und Florian P.


Teambesprechung mit Johannes

Bei Ankunft in Kiel am Freitagnachmittag konnten wir uns noch ein Schiff zum Training reservieren – mehr Zeit auf dem Wasser, gut für uns. Gegen 20 Uhr machten wir uns dann auf den Weg in die uns zur Verfügung gestellte Wohnung (an dieser Stelle nochmal ein großes Danke!) und später in die Pizzeria – schon aufgeregt auf die ersten Wettfahrten am Samstag.

Um 9 Uhr trafen wir am Samstag dann zum ersten Mal auf die anderen Teams. Viel Zeit war aber nicht, zügig ging es auf das Wasser und die ersten Rennen wurden gestartet. Schnell haben auch wir verstanden, dass sich dort nichts geschenkt wird – und man sich das nächste Mal am besten vorher mit der Jury anfreundet. Wir konnten an beiden Tagen gut mithalten, haben das eine oder andere Penalty kassiert, aber vor allem haben wir viel gelernt. Und zwar nicht nur, was gut läuft, sondern auch, wo wir überall noch dringend Trainingsbedarf haben.


Pause nach einer Wettfahrt

Insgesamt sind wir am Ende auf Platz 22 gesegelt, worauf wir angesichts der wenigen J70-Erfahrung der ganzen Crew doch stolz waren – 5 Schiffe haben wir in der Gesamtwertung hinter uns gelassen.
Ein riesiges Danke geht auch noch einmal an alle, die uns bisher trainiert & motiviert, unsere Wettfahrten verfolgt und uns tatkräftig unterstützt haben!

Text: Anica Moritz, Fotos: privat

Hier noch ein Bericht vom Trainingslager

HSC – Junioren Trainingslager am Möhnesee 13.-15.09.2019
 
Ein erstes Mal ernst wurde es für uns als Junioren-Crew für Kiel letztes Wochenende. Vor unserem ersten Ligaevent am 21./22.09. haben wir uns entschieden, an zwei Tagen intensivem Training am Möhnesee in NRW teilzunehmen. Unsere Mannschaft bestand aus Philine, Florian & Flo sowie Anica. In dieser Konstellation sind wir erstmalig zusammen gesegelt.

Abfahrt war Freitag – so früh wie möglich, geschafft haben wir es „erst“ um 15 Uhr und so durften wir uns schon während der ersten halben Stunde Autofahrt den klassisch stockenden Hamburger Verkehr zu Gemüte führen. Auch danach wurde es nicht wirklich besser. Machte aber nichts, wir waren gut gelaunt und motiviert – und nach etwa 27 Versuchen, unsere Verspätung anzumelden sowie diversen Stau-Umfahrungs-Experimenten kamen wir letztendlich ca. eine Stunde nach vorgesehener Ankunftszeit (18-19 Uhr) am Möhnesee im HNV an. Und zwar als Erste.

Nach und nach trafen die anderen Teams sowie unser Berliner Trainer für das Wochenende ein. Sehr angenehm überrascht waren wir von der großen, geräumigen und modernen Unterkunft im HNV.
Samstagmorgen ging es dann richtig los: nach Frühstück und kurzer Einführung/Besprechung waren wir um etwa 10 Uhr an den Schiffen und wenig später auf dem Wasser. Die erste Einheit bestand aus von allen vier anwesenden Mannschaften gewünschte Manövertraining bei leichtem Wind. Wir hatten so die Gelegenheit, uns ein erstes Mal zu koordinieren und klare Aufgaben für die entsprechenden Manöver zu verteilen. Nach einer Mittagspause inklusive Auswertung des Vormittags, unser Trainer filmte vieles und analysierte daraufhin dann die Fehler, widmeten wir uns am Nachmittag dem Start. Dabei wurde uns bewusst, wie wichtig ein gutes Gefühl für das Boot ist und wie viel Training ein vernünftiger Start mit der J70 verlangt.

Den Tag haben wir abends in angenehmer Atmosphäre mit den anderen Teilnehmern ausklingen lassen. Am Sonntag hat sich der Wind nach anfänglich spiegelglattem Wasser gut entwickelt und wir konnten bei sehr guten Verhältnissen, wenn auch etwas böig, das Geübte vom Vortag zusammenführen und sind nach erneutem Starttraining auch ein paar Wettfahrten gefahren. Auch wenn unsere Manöver bei weitem nicht perfekt sind, konnten wir doch mithalten. Das Training fand wieder in zwei Etappen mit Mittagspause statt, und gegen 18 Uhr befanden wir uns dann auf dem Heimweg – kaputt, aber zuversichtlich und zufrieden. Und allem voran: motiviert für das nächste Wochenende in Kiel.

Insgesamt waren wir uns am Ende einig, dass es von Samstagmorgen bis Sonntagabend eine große Steigerung gab und uns besonders die viele Zeit auf dem Wasser in Verbindung mit der Gelegenheit, Unstimmigkeiten sofort zu diskutieren und in Ruhe andere Varianten auszuprobieren unfassbar viel weiter gebracht hat.

Besonderen Dank gilt neben dem HSC und WD, die und dieses Wochenende von Hamburger Seite aus möglich gemacht haben selbstverständlich auch den Organisatoren vom HNV. Nicht nur Unterkunft und Training waren gut organisiert, auch die Verpflegung hätten wir in dem Maße absolut nicht erwartet. Wir freuen und schon jetzt auf eine mögliche erneute Teilnahme.
 
PS: Das Foto-Handy von Flo haben wir am Samstagnachmittag während des Wendens auf Schwimmfähigkeit getestet (negativ!!) und so leider keine Bilder vom Sonntag mit nach Hause gebracht.

Text: Anica Moritz