WINTERARBEITEN AN DER „RUBIX“

20.03.2018 – Man kann sie schlecht auf den Kopf stellen oder umkrempeln, aber so in etwa muss sie sich in letzter Zeit gefühlt haben. Wenn sie, die „RubiX“, sprechen könnte, sie würde es bestätigen. Unser stolzes Clubschiff wurde von vorn bis achtern ausgeräumt und von außen und innen streng unter die Lupe genommen.

Das erklärte Ziel: ein umfassendes Refit, damit die „Rubix“ in der kommenden Saison den HSC nicht nur wieder adäquat repräsentieren kann, sondern damit sie vor allem erneut das Potenzial hat, mit gut gewartetem Equipment an die Regatta-Startlinien zu rauschen.

Alles wird auseinander genommen: David Thompson (li.) und Kai Hoppert bei der Wartung der Winschen, im Hintergrund lackiert Maurice Baier.

Der Weg dahin: viel Arbeit und das nicht nur im Winterlager. Wer während der monatlich stattfindenden RubiX-Abende im Clubhaus war, konnte dort einen Teil dieser Arbeit direkt beobachten: Unter der Führung von Andreas Ott (Vorstand Breitensport und Fahrtensegeln) und Philipp Kay (technische Leitung) wurden hier anstehende Termine koordiniert und von der neuen RubiX-Crew die jeweils nächsten Aufgabenpakete besprochen. Neue Crew, neuer Spirit: da es neben einigen etablierten RubiX-Seglern wie Neeskea Kriett vor allem viele neue HSCer sind, die unsere Lady in der anstehenden Saison möglichst oft raus auf die Nord- und Ostsee bringen wollen.

Winter-Standardprogramm: Lennart Michelchen (li.) und Kim Neumann polieren den Rumpf.

Parallel zu den jährlichen Routinearbeiten wie Rumpfschleifen, Polieren und Reinigen, plante und sortierte Philipp sämtliche Aufgaben. Zu Beginn des Winters war diese Aufgabenliste lang und umfasste über 120 Einzelpositionen – vom Erneuern diverser Decksbeschläge, dem Überprüfen der gesamten Bordelektronik bis hin zu einer vollständigen Motorwartung.

Detailarbeit: Maurice Baier lackiert die Handgriffe vom Niedergang.

Über mehrere Wochenenden verteilt ging es in unterschiedlichen Arbeitsteams ins Winterlager nach Wedel, Der Großteil der Reparaturen und die aufwendigsten Instandsetzungen sind inzwischen abgeschlossen. Sobald alles Equipment wieder verstaut ist, werden das nächste halbe Jahr wieder nur Fahrtensegel gegen Regattatücher getauscht. Dann ist Schluss mit dem Umkrempeln und die „RubiX“ kann sich wieder ganz auf ihre Regatten und Törns konzentrieren.

Text: Kim Neumann, Philippe Graf

Fotos: Philippe Graf, Dagmar Hilcken, Kim Neumann