Am Freitagabend konnten wir bei einem kurzen Training bei leichten Bedingungen die Windverhältnisse in Strande kennenlernen und uns auf das bevorstehende Wochenende vorbereiten.

Am Samstag ging es dann richtig los – und gleich mit einem Erfolg: Im ersten Rennen gelang uns direkt ein erster Platz, was für zusätzliche Motivation sorgte. Der erste Wettkampftag war von anspruchsvollen Bedingungen geprägt. Zwar war der Grundwind zunächst moderat, doch kräftige Böen sorgten immer wieder für große Unterschiede in der Windstärke. Gerade für unsere vergleichsweise leichte Crew war das eine besondere Herausforderung. Umso mehr freuten wir uns darüber, dass wir die Bedingungen sehr gut meistern konnten.

Nach insgesamt sieben Flights beendeten wir den ersten Wettkampftag auf einem starken fünften Platz. Mit den Ergebnissen 1, 3, 5, 2, 2, 4, 4 waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden und konnten mit viel Motivation in den zweiten Wettkampftag starten.

Am Sonntag nahm der Wind noch einmal deutlich zu. Bereits der Grundwind lag bei rund 18 Knoten, in den Böen wurden etwa 21 Knoten erreicht. Für unsere leichte Crew bedeutete das erneut eine große Herausforderung. Zu Beginn mussten wir uns erst an die deutlich stärkeren Bedingungen gewöhnen und mussten dadurch zunächst einige Punkte einstecken. Doch im Laufe des Tages fanden wir immer besser in unseren Rhythmus zurück und kämpften uns erfolgreich in der Gesamtwertung nach vorne.

Am Ende belegten wir insgesamt den siebten Platz. Trotz der extremen und sehr windreichen Bedingungen sind wir mit unserer Leistung und vor allem mit unserem Handling des Bootes sehr zufrieden. Wir konnten viele wertvolle Erfahrungen sammeln, uns als Crew weiterentwickeln und ein anspruchsvolles, aber gleichzeitig sehr spannendes und lehrreiches Wochenende in Strande erfolgreich meistern.

Bericht: Marie

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