Das HSC-Team erlebte einen herausfordernden ersten Spieltag der Segelbundesliga 2026 am Starnberger See. Das Team um Steuermann Johannes Bahnsen mit Mats Krüss, Florian Prinzlin und Lennart Grambow bekam am vergangenen Wochenende nahezu das komplette Repertoire der bayerischen April-Wetterkapriolen zu spüren.
Am Freitag schleppte sich der Tag bei wenig Wind dahin, dennoch konnten bis kurz vor Sonnenuntergang vier Flights gesegelt werden. Der HSC nutzte die wenigen Chancen auf der Bahn, um sich in das Revier einzuarbeiten und wichtige erste Punkte mitzunehmen. Der 8. Flight am Sonntag konnte dann nicht mehr vollständig beendet werden; das letzte Rennen des HSC wurde folgerichtig mit dem Punktedurchschnitt der vorangegangenen Wettfahrten gewertet – ein Regelmechanismus, der zumindest für eine faire Einordnung im Gesamtklassement sorgte.
Der Samstag fiel dem kompletten Flautenstillstand zum Opfer: Statt Manövertraining auf der J/70 standen Kartenspiele an Land auf dem Programm, später prägten der gut frequentierte Bierwagen und viele Fachgespräche unter Seglerinnen und Seglern das Bild. Am Sonntag zeigte sich der See dann segelbarer – bei deutlich besserem Wind konnte endlich wieder ernsthaft gesegelt werden, ehe ein kräftiges Gewitter mit Hagel für eine Zwangspause sorgte.
Trotz der schwierigen Bedingungen nimmt der Hamburger Segel-Club wichtige Erkenntnisse und ein eingespieltes Teamgefühl mit aus Starnberg. Die Crew blickt optimistisch auf die kommenden Spieltage, an denen hoffentlich das Segeln – und nicht das Warten auf Wind – im Vordergrund stehen wird.

Copyright der Fotos: DSBL / SailTracks

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