Peter Ferber wurde am 05. Oktober 1936 geboren.
Er kam bereits im Kindesalter zum Segelsport, segelten doch seine Eltern und Großeltern schon.
Das Segeln entwickelte sich zu einem zentralen Bereich im Leben von Peter Ferber, neben der Musik.
Wie früher üblich, leistete Peter Ferber seinen Wehrdienst und spielte bei der Bundeswehr im Orchester, später im Juristenorchester, dem Himmelsquintett und den Hamburger Symphonikern, mit weltweiten Auftritten.
Nach dem Wehrdienst studierte er Musik und wurde Berufsmusiker, seine zweite Leidenschaft neben dem Segeln.
Irgendwann entstand ein Kontakt zum HSC, zu den Fahrtenseglern. Eine Verbindung, die über 57 Jahre, bis zu seinem Tod, bestand. Auf mehreren Herrentörns, heute Frühjahrstörn, lernte ich Peter Ferber als ruhige, aber lebenslustige und entscheidungsfreudige Persönlichkeit kennen.
Mindestens seit 1969 lagen seine verschiedenen Schiffe imHamburger Yachthafen in Wedel.
Sein letztes Schiff, RAN, eine Bianca Commander 31, liegt heute noch im Hamburger Yachthafen.
Mit dieser eleganten und sehr seegängigen Yacht unternahm Peter Ferber viele Reisen auf Nord- und Ostsee.
Schweden, Dänemark, Holland, England, viele Reise machte Peter Ferber unter anderem in Begleitung von Ralf Kemme, Thomas Knaack, Harald Kaun, Hans Streicher oder Ilona Herdegen, sowie seiner großen Liebe, seiner Ehefrau. Sie verstarb bereits vor vielen Jahren.
Während eines Törns nach England brach sein Mast, worüber sogar in der Yacht berichtet wurde.
Im HSC wirkte Peter Ferber im Shanty – Chor mit seinem Akkordeon. Peter Ferber spielte neben Geige auch Oboe, seinLieblingsinstrument. Feste im HSC waren ohne Shanty – Chor und Peter Ferber undenkbar.
Peter Ferber geriet auch auf Abwege, wenn auch nur kurz. Er wollte Reiten, aber das wurde nix.
Nun ist Peter Ferber am 05.August 2026 auf seine letzte große Reise gegangen…
Die Flagge des Hamburger Segel-Club hat zu seinen Ehren auf Halbmast geweht.
Armin Nave
Fahrtenobmann





