Am vergangenen Wochenende (21.–22. März) nahm der HSC mit zwei Teams und den Club J/70 „Jubilee” und „Jubiluv” an der alljährlichen NRV-Frühjahrsverbandsregatta auf der Alster teil. Auf der „Jubilee” segelte ein neu formiertes Juniorenteam mit Mia Hahn, Marie Zerbst und Ole Griem. Unterstützung bekamen sie von Sebastian Weiner, der in der Vergangenheit nicht nur für den HSC, sondern auch für die „Entdecker” und in der Schweizer Liga an den Start ging, so konnte er ihnen den einen oder anderen Tipp geben und sie auf der Regattabahn unterstützen. Auf der „Jubiluv” segelte eine erfahrene Crew mit Johannes Bahnsen am Steuer sowie Mats Krüss, Lennart Grambow und Florian Prinzlin. Am Sonntag sprang Lea Beele für Lennart ein.

Das HSC-Juniorenteam
Bereits am Mittwoch startete die Vorbereitung mit dem ersten gemeinsamen Training des Jahres für das Juniorenteam. Der Fokus lag dabei darauf, sich als Teams einzuspielen und nach der Winterpause ein Gefühl für Boot und Abläufe zu entwickeln.
Am Samstag begann der Regattatag mit dem gemeinsamen Aufbau der Boote. Anschließend fuhren beide Teams zum NRV, um an der Steuerleutebesprechung teilzunehmen. Anschließend ging es bei zunächst schwachem und stark drehendem Wind aufs Wasser. Die Bedingungen erwiesen sich als anspruchsvoll und wechselhaft – typisch für die Alster. Trotz dieser Herausforderungen konnten am ersten Tag insgesamt sieben Wettfahrten gesegelt werden.

Die Ergebnisse fielen dabei gemischt aus. Das Team auf Jubilee zeigte insgesamt solide Leistungen mit einzelnen besseren Platzierungen und befand sich am Ende des Tages im vorderen Mittelfeld. Das Team auf Jubiluv konnte sich hingegen im Gesamtfeld vorne etablieren. So landeten sie nach Tag eins auf dem dritten Platz.
Mia und ihre Crew schlossen den Tag ebenfalls stark auf dem zehnten Platz ab.
Insgesamt war der erste Tag von schwierigen und teils unberechenbaren Bedingungen geprägt, die immer wieder zu Glücks- und Pechmomenten führten und sich seglerisch nur begrenzt beeinflussen ließen. Bei gleichzeitig schönem Wetter konnten wir dennoch positiv auf den Tag zurückblicken.

Der Sonntag begann entgegen der ursprünglichen Wettervorhersage mit ähnlich leichtem und ungleichmäßigem Wind. Auch im weiteren Verlauf blieb der Wind unbeständig und herausfordernd. Besonders im ersten Rennen führten die schwierigen und kaum beeinflussbaren Bedingungen zu starken Verschiebungen in den Platzierungen, wovon das Team auf Jubiluv besonders betroffen war. Nach einem starken ersten Start, bei dem sich das Team mit solidem Vorsprung vom Gesamtfeld absetzen konnte, schlief der Wind kurz vor dem Gate ein. Nach einem kurzen Flautentreiben brachte er die hinteren Boote mit frischem Wind zurück ans vordere Feld, sodass die Platzierungen noch einmal neu verteilt wurden und Jubiluv vom ersten auf den letzten Platz zurückfiel. Am Ende konnte man sich zwar noch auf den 18. Platz segeln, dennoch sorgte das Ergebnis zunächst für schlechte Laune an Bord.

Das HSC-Team mit Johannes Bahnsen am Steuer
Insgesamt konnten acht weitere Rennen gesegelt werden. Das Juniorenteam hatte am Sonntag größere Schwierigkeiten, konstante Leistungen abzurufen, wodurch sie in der Gesamtwertung einige Plätze einbüßten und am Ende auf einem 17. Platz landeten. Dennoch können sie mit ihrer erster Leistung und vielen Learnings gestärkt in die neue Saison starten. Das Team um Johannes schloss trotz einiger Schnitzer das Wochenende auf einem guten vierten Platz (von 22) ab und freut sich auf den Ligasaison-Start am 17.-19. April am Starnberger See.
Trotz aller Alster-Schwierigkeiten bildete die Regatta einen gelungenen Auftakt in die neue Segelsaison!
Danke an Coach Silke für die Betreuung und Tipps auf dem Wasser & Sven für die tollen Fotos!

Bilder: Sven Jürgensen
Bericht: Ole Griem & Lea Beele





