Nach kurzer Krankheit ist letzte Woche in der Nacht von Sonntag auf Montag Ole Ivens, unser langjähriger Hafenmeister und Trainer, von uns gegangen.
Ole war die Seele des HSC, immer da, immer hilfsbereit und aufgeschlossen. Er war nicht nur Angestellter des HSC, er hatte hier sein zweites Zuhause. Egal, ob als Trainer in der Jugendarbeit – die Ferienangebote des HSC für die Hamburger Schüler seien nur als ein Beispiel erwähnt – als Hausmeister oder Regattabegleiter, er hat überall mitgewirkt und geholfen. Viele Jugendliche hat er so vom Segeln begeistern können. Und hatte man ein Problem, der erste Ansprechpartner war immer Ole; vielleicht auch, weil er schlecht nein sagen konnte.
Als wir Ole damals 2013 einstellten, durfte ich als Vorstand seinen Vertrag verhandeln und abschließen. Er war ein angenehmer Verhandlungspartner, nicht zu anspruchsvoll, aber er wusste schon, was er konnte. Damals war noch nicht abzusehen, dass er irgendwann für fast alles zuständig werden würde.
Er hat einige Geschäftsstellenleiter kommen und gehen sehen mit allen hatte er ein auskömmliches Verhältnis, sei es mit Ernestine Meyer-Rosenberg, Andreas Borrink, Melanie Schum oder Carsten Reuter. Und erst die vielen Vorstandsmitglieder, da war es nicht einfach, allen gerecht zu werden. Aber Ole ist mit allen klar gekommen.
Besonders am Herzen lag ihm in den letzten Jahren sein Holzpirat, „Gipsy“, eine Eignergemeinschaft mit Andreas Borrink. Mit ihm hat er in den wenigen freien Stunden auch mit seiner Familie gesegelt. Denn das wussten die wenigsten, Ole war auch ein guter Segler. An der Ostsee, wo die Familie ihre Urlaube verbracht hat, hatte er auch einen Laser liegen.
Mit ihm verlieren wir nicht nur einen Angestellten, auch einen Freund und Kameraden. Er ist nun zu seiner letzten Fahrt aufgebrochen. Mach`s gut Ole, wir denken an Dich!
Unser Beileid gilt seiner Frau Kirsten und seinem Sohn Jack!
Unsere Flagge wehte auf Halbmast.
Sven Herlyn





