Känguruh

Känguruh Saison 2022: 27. April bis 21. September

Die Idee zu dieser Regatta-Serie brachte eines unserer Mitglieder aus Australien mit, und da hierzulande Australien mit Känguruhs gleichgesetzt wird, hat man ihm und der von ihm initiierten Regatta diesen ungewöhnlichen Namen verpasst. Diese Regatta ist für alle Einrumpf-Bootsklassen offen, es wird nach dem Yarstick-System gestartet. Das besondere an dem Känguruh-Startsystem ist die im voraus festgesetzte Bahnlänge in Zeit und die daraus entstandene Startzeit für jedes einzelne Boot.

In seiner clubeigenen Känguruh-Startliste überdeckt der Hamburger Segel-Club dabei ein breites Spektrum an Bootsklassen: vom Teeny mit der Yardstickzahl 140 bis zur Int.14 Footer mit der Yardstickzahl 88. Dabei wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um ein Dickschiff oder um eine Jolle handelt. Wichtig ist, daß jedes Boot nach dem Yardsticksystem einzugruppieren ist.

Die Teilnehmerzahlen sprechen ein übriges für die Beliebtheit dieser Veranstaltung. Pro Wettfahrt kommen Teilnehmerfelder von 50 bis zu 100 Booten zustande. Die Wettfahrtserie läuft von Ende April bis Mitte September.

Mitmachen kann jeder, dem es Spaß macht, mittwochs in einer fröhlichen Runde ohne „viel Biss“ eine (Übungs-)Wettfahrt zu segeln, und ein Boot hat, das auf der Hamburger Außenalster liegt und nach dem Yardsticksystem einzuordnen ist. Oft genug werden auch Mitsegler gesucht.

Man trägt sich bis 18.00 Uhr in eine vorbereitete Liste ein, bezahlt sein Startgeld, und bereitet sich auf den Start vor. Die Startzeit für das Boot mit der Yardstickzahl 140 ist 18.30 Uhr, egal, ob es dabei ist oder nicht.

Der Wettfahrtleiter legt gegen 18.00 Uhr nach dem zu erwartenden Wind die Zeit fest, in der die Bahn abgesegelt werden kann. Jeder Teilnehmer kann dann aus der berechneten Startliste mit der Yardstickzahl seines Bootes seine eigene Startzeit entnehmen. Die Startzeiten der Startliste sind auf Yardstick 100 berechnet, daher segelt jedes einzelne Boot entsprechend seiner YS-Differenz zu YS 100 länger oder kürzer.

Je nach Windrichtung wird die Bahn entweder links oder rechts herum abgesegelt. Die Startlinie liegt am HSC-Außensteg in der Peilung zwischen Startmaschine mit Zeit- und Kurstafel (rot oder grün) und Känguruh-Boje. Dann werden die einzelnen Tonnen nach einem festen, im Club erhältlichen Plan abgesegelt. Das Ziel bildet wieder die Peilung zwischen Startmaschine und Känguruh-Tonne. Das Boot, das als erstes durch das Ziel geht, ist dann der Sieger der Wettfahrt nach vorausberechneter Zeit. Gegen 20.00 Uhr ist in der Regel auch der letzte von der Bahn zurückgekehrt, die Preisverteilung findet gegen 21 Uhr statt.

Alle Wettfahrtergebnisse gehen in eine Saisonwertung ein, die 12 besten Wettfahrten werden gewertet und die mehr gesegelten, schlechteren Einzelergebnisse dienen als Streicher.

Das angewendete Punktsystem bevorteilt alle, die an einer Wettfahrt teilnehmen. Dadurch kann auch ein nicht so guter Segler durch regelmäßige Teilnahme am Ende des Jahres durchaus in den vorderen Rängen liegen. Den Jahresabschluß bildet dann am Abend der letzten Wettfahrt ein kleines Fest, auf dem es im Rahmen der Preisverteilung für die Saisonserie viele Preise und Pokale gibt.

Ausschreibung

kommt rechzeitig zur ersten Känguruh 2022

Wanderpreise der Jahreswertung

Känguruh-Preis

für den Besten der Jahreswertung. Gebeben 1992 von Julia Pechstein.

2. Anrecht 2020 Jarek Soltys, HSC
OK-Jolle
1. Anrecht 2021 Jochen Brecht, HSC 12′ Dinghy

Kielboot-Preis

für das beste Kielboot. Gegeben 1998 von Klaus Steinbeck

1. Anrecht 2020 Marc Reinhardt, HSC + Crew Yngling
2. Anrecht 2021 Marc Reinhardt, HSC + Crew J-22

Einhand-Preis

für die beste Einhandjolle. Gegeben 2005 vom HSC

3. Anrecht 2020 Jarek Soltys, HSC OK-Jolle
1. Anrecht 2021 Jochen Brecht, HSC 12′ Dinghy

Jollen-Preis

für die beste 2-Mann-Jolle. Gegeben 2005 vom HSC

x. Anrecht 2021 Bernd Sievers, HSC SZV

Mecker-Pott

für den, der am meisten meckert. Gegeben 2014 von Walter Steding

2020 und 2021 nicht vergeben.

Buch der sieben Siegel

Gegeben vom HSC für das Boot, das am häufigsten in der Jahreswertung auf den letzten Plätzen zu finden war.

Elb-H-Jollen-Preis

für doe beste Elb-H-Jolle. Gegeben 2014 von Daniel Baum

1. Anrecht 2020 Michael Klussmann + Crew
x. Anrecht 2021 Manfred Jacob + Crew

Kohinoor-Preis

für den zweitbeste HSC-Drachen-Crew die mindestens 10 Wettfahrten gesegelt hat. Gegeben 2000 von Irmgard und Karl Reincke

2020 und 2021 nicht vergeben.

Florian-Preis

für den besten Drachen. Gegeben 1996 von Willfried Kamp

1. Anrecht 2020 Behnam Keyaniyan, NRV + Crew
x. Anrecht 2021 Peter Köhncke, NRV + Crew

H-Jollen-Preis

für die beste H-Jolle. Gegeben 2001 von der H-JollenKV über Michael Krieg

1. Anrecht 2020 Klaas Höpcke, HSC + Crew
2. Anrecht 2021 Klaas Höpcke, HSC + Crew

Nicht-H-Jollen-Preis

für die bese Nicht-H-Jolle. Gegeben 2014 von Walter Steding

3. Anrecht 2020 Jarek Soltys, HSC OK-Jolle
1. Anrecht 2021 Jochen Brecht, HSC 12′ Dinghy

Conger-Preis

für den besten Conger. Gegeben 2005 vom HSC

7. Anrecht 2020 Julia Pechstein, HSC + Crew
8. Anrecht 2021 Julia Pechstein / Wolfgang Goeken + Crew

Jugend-Preis

für das Beste Jugendboot. Gegeben 1997 von Stefan Schachler

1. Anrecht 2020 Mia Sophie Aldag + Clara Schreiber 420er
2. Anrecht 2021 Mia Sophie Aldag + Clara Schreiber 420er

420er-Preis

für den besten 420er. Gegeben 2005 vom HSC

1. Anrecht 2020 Mia Sophie Aldag + Clara Schreiber
2. Anrecht 2021 Mia Sophie Aldag + Clara Schreiber

Ladies-Preis

für die beste Stuerfrau. Geben 1998 von Klaus Leithner

9. Anrecht 2020 Julia Pechstein Conger
1. Anrecht 2021 Mia Sophie Aldag 420er